| Broschüre für Mädchen und Frauen

Broschüre für Mädchen und Frauen im HSK

 

Anlässlich des Equal-Pay-Day „Tag für gleiche Bezahlung“ am 26. März 2010 wurde auf Initiative der Arbeitsagentur Meschede, des DGB-Südwestfalen, der Fachhochschule Südwestfalen, der Gleichstellungsbeauftragten des Hochsauerlandkreises, der Handwerkskammer Südwestfalen und der IHK Arnsberg, Hellweg-Sauerland, eine sich zukünftig weiter entwickelnde Broschüre mit hilfreichen Angeboten und Ansprechpersonen für Mädchen und Frauen im Hochsauerlandkreis vorgestellt.


Unter dem Titel „Hier geht’s lang“ stellen alle Beteiligten wichtige Informationen gebündelt dar, so dass Mädchen und Frauen im HSK sich zukünftig besser über geeignete Angebote informieren können, die auch zur Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern beitragen. Weitere Anbieter sind herzlich eingeladen, ihre Aktivitäten ebenfalls in der Broschüre veröffentlichen zu lassen. Wer entsprechende Beratung bietet und wo es fördernde Angebote gibt, war nämlich bislang nicht unmittelbar ersichtlich. Der Equal-Pay-Day ist der internationale Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen. Denn im Durchschnitt erzielen Frauen in Deutschland immer noch rund 23% weniger Einkommen als Männer. Die Gründe für die Entgeltunterschiede zwischen Männern und Frauen sind vielfältig. Es geht um die bestehenden traditionellen Rollenbilder, die die Aufgabenverteilung in den Familien sowie das Berufswahlverhalten von Männern und Frauen beeinflussen. So arbeiten Frauen häufiger in „frauentypischen“ Branchen, in denen das Entgeltniveau allgemein niedriger ist als in „männertypischen“ Branchen. Frauen sind seltener in gut bezahlten Führungspositionen vertreten und verfügen häufig über weniger Berufsjahre, was sich ebenfalls negativ auf die Gehaltsentwicklung - und damit später auf die Rente - auswirkt. Schließlich sind auch staatliche Rahmenbedingungen wie beispielsweise unzureichende Kinderbetreuungsangebote für die Entgeltunterschiede mitverantwortlich.
 

Dadurch dass Männer in der Regel ein höheres Einkommen erzielen, wird in den meisten Partnerschaften geradezu logisch entschieden, dass die Frau nach der Geburt eines Kindes zunächst zu Hause bleibt. Dies hat jedoch massive Auswirkungen auf die weitere Erwerbstätigkeit der Frau. Denn eine Erwerbsunterbrechung oder auch eine Rückkehr in den Beruf in einem reduzierten Beschäftigungsumfang haben ebenfalls zur Folge, dass Frauen deutlich weniger verdienen. Um einen Beitrag zur Lohngerechtigkeit zu leisten und Mädchen und Frauen eine Hilfe an die Hand zu geben, kann die Broschüre „Hier geht’s lang“ auf allen Homepages der InitiatorInnen nach den Osterferien als PDF heruntergeladen werden, so dass hilfreiche Angebote, Informationen und vor allem wichtige AnsprechpartnerInnen vor Ort von den betroffenen Frauen einfacher gefunden werden können. Die Broschüre beinhaltet die Themen „Berufswahl und Bildung“ einschließlich Selbstständigkeit, „Führungspositionen und Karriere“ sowie „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“. Bei Fragen oder Ergänzungen bezüglich der Broschüre wenden Sie sich bitte an Petra Goldfuss vom Arnsberger DGB-Büro per E-Mail unter arnsberg@dgb.de oder telefonisch unter 02931/963700.

Download der Broschüre

Dok.-Nr.:
[18172]

Datum:
[4/14/2010]

Ansprechpartnerin:

Dr.
Ilona Lange
Tel:02931/878-157
Fax:02931/878-256

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